Laut dem Unternehmen liegt der Anteil importierter elektronischer Module auf dem russischen Markt derzeit bei rund 74%
In Udmurtien hat «IRZ-Foton», ein Unternehmen der Gruppe «Ischewsker Radiowerk», die Serienfertigung von elektronischen Modulen für Mobilfunkbasisstationen sowie für Telekommunikationsausrüstung aufgenommen.
Investition, Finanzierung und Produktionsleistung bei IRZ-Foton
Für das Vorhaben wurden insgesamt rund 200 Mio. Rubel investiert. Davon stellte der Fonds für industrielle Entwicklung (FRP) 157 Mio. Rubel bereit.
Wie der FRP mitteilte, konnte das Unternehmen mit den Mitteln aus dem Darlehen Produktionsanlagen beschaffen, die eine Jahreskapazität von bis zu 83,5 Tsd. elektronischen Modulen ermöglichen. Durch die Automatisierung zentraler Prozessschritte stieg die Produktivität der SMD-Linien (Oberflächenmontage) von 50 auf 250 Tsd. Bauteile pro Stunde.
Wo die elektronischen Module eingesetzt werden (2G, 4G, Wi‑Fi)
Die Module sind für Basisstationen der Standards 2G und 4G vorgesehen. Ausserdem kommen sie in Geräten für drahtlose Datenübertragungsnetze (Wi‑Fi) zum Einsatz, in Systemen zur Beseitigung von «weissen Flecken» in der Netzabdeckung entlang von Strassen und Bahnstrecken sowie in Sicherheitslösungen, Navigationssystemen und Radarkomplexen.
Ziel des Projekts: weniger Importabhängigkeit und mehr russische Marktanteile
Das Projekt soll die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferungen verringern und eine belastbare inländische Produktionsbasis aufbauen. Erwartet wird, dass der Anteil russischer Produkte am Markt von 26% auf 29% steigt.
Als wichtigster Abnehmer tritt «IRZ-Telekom» auf. Gleichzeitig sind die Kapazitäten von «IRZ-Foton» so ausgelegt, dass auch Lohnfertigungsaufträge für externe Hersteller umgesetzt werden können.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!
Kommentar hinterlassen