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Samsung bereitet 2‑nm‑GAA‑Chips in Taylor (Texas) vor

Fachperson in Schutzkleidung hält einen bunten Computerchip in einem Labor mit technischen Geräten.

Obwohl ursprünglich 4‑nm‑Fertigung vorgesehen war

Laut südkoreanischen Medien treibt Samsung die Weiterentwicklung seiner fortschrittlichen Fertigungsprozesse voran und bereitet im Werk in Taylor (US-Bundesstaat Texas) bereits eine Pilotproduktion von 2‑nm‑Chips auf Basis der GAA‑Technologie vor. Das Gelände in Texas war anfänglich als Standort für die Herstellung von 4‑nm‑Prozessoren und System-on-a-Chip-Lösungen geplant, soll nun aber auf CPU- und SoC‑Produktion mit einem feineren Prozess umgestellt werden. Berichten zufolge liegt die Ausbeute funktionsfähiger 2‑nm‑Dies inzwischen bei rund 60%, was dem Hersteller genügend Zuversicht für den nächsten Ausbauabschnitt gibt. Damit könnte sich Samsung im US‑Halbleitermarkt einen spürbaren Vorsprung erarbeiten – auch vor dem Hintergrund, dass TSMC seine modernsten Technologien bislang nur begrenzt in die USA verlagert.

Genehmigungen, Personal und der Status der Anlage

Wie Edaily schreibt, haben einzelne Bereiche der Fabrik bereits ein Temporary Certificate of Occupancy (TCO) erhalten – also eine vorläufige Betriebserlaubnis. Dadurch kann Samsung spezialisierte Ingenieurinnen und Ingenieure vor Ort einsetzen und die Inbetriebnahme der Anlagen beschleunigen. Zuvor hiess es, die Testfertigung solle im März anlaufen; am Projekt arbeiten mehr als 7000 Mitarbeitende.

EUV‑Lithografie von ASML als Schlüssel für 2‑nm‑GAA

Eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung der Produktionslinie spielt ASML, der niederländische Anbieter moderner EUV‑Lithografie-Systeme – ohne diese ist eine Massenfertigung von 2‑nm‑GAA‑Chips nicht realisierbar. Den vorliegenden Informationen zufolge sind ASML‑Fachkräfte bereits gemeinsam mit Samsung damit beschäftigt, die Ausrüstung am Standort zu installieren und hochzufahren.

Zeitplan und US‑Kundschaft: Tesla und Cloud-Anbieter

Verläuft die Pilotphase wie geplant, könnte das Werk in Taylor schon 2026 in den regulären Betrieb übergehen; die vollständige Skalierung auf die Grossserienfertigung ist für 2027 vorgesehen.

Samsung möchte den Standort gezielt für US‑Kunden nutzen. Als potenzielle Auftraggeber werden Tesla sowie weitere amerikanische Unternehmen und Cloud‑Service‑Provider genannt. Da TSMC‑Kapazitäten derzeit stark ausgelastet sind – besonders im 3‑nm‑Segment – eröffnet sich Samsung die Möglichkeit, sich als альтернативный Fertigungspartner für Kundinnen und Kunden zu positionieren, denen bei TSMC Produktionsvolumen fehlt.

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