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SEAT S.A. Martorell: Batterien und PXL-Presse für CUPRA Raval und Volkswagen ID.2all ab 2026

Weisser Martorell 2024 Elektroauto steht in modernem, hellem Showroom mit Robotern im Hintergrund.

Wenn Sie zwischen einem Elektroauto oder einem Hybrid schwanken, lohnt sich ein Besuch an der ECAR SHOW 2025 (23. bis 25. Mai). Dort ist Razão Automóvel mit einer eigenen Fläche vertreten. Auf unserer Auto-Talks-Bühne laufen Talks und Konferenzen, und zudem gibt es ein Auto-Radio live vor Ort.

SEAT S.A. in Martorell: E-Modelle ab 2026 mit CUPRA Raval und Volkswagen ID.2all

Im Werk von SEAT S.A. in Martorell wurden gleich zwei bedeutende Meilensteine in der Produktion erreicht. Beide hängen direkt damit zusammen, dass diese Fabrik ab 2026 auch 100% elektrische Fahrzeuge fertigen soll – konkret den CUPRA Raval sowie die Serienversion des Volkswagen ID.2all.

Batteriesysteme aus Martorell laufen an

Der erste Schritt ist der Produktionsstart der Batterien in Martorell. Obwohl der Aufbau dieses neuen Werksbereichs erst vor weniger als eineinhalb Jahren begonnen hat, sind die ersten Batteriesysteme – noch als Vorserien-Einheiten – bereits vom Band gelaufen.

Laut Mitteilung kombiniert das Werk momentan automatisierte Abläufe mit manuellen Arbeitsschritten. Sobald die Serienfertigung startet, soll ein Team von rund 500 Fachkräften vor Ort sein, und es werden vollständig robotisierte Prozesse zum Einsatz kommen.

Fläche, Investition und Kapazität der neuen Batterieproduktion

Die neue Batterieproduktionsanlage in Martorell erstreckt sich über 6400 m² und erforderte Investitionen von rund 300 Millionen Euro. Pro Jahr soll die Kapazität bei nahezu 30000 Batteriesystemen liegen – vollständig vorgesehen für die neuen City-Modelle des Volkswagen Konzerns.

Damit übernimmt das spanische Werk die Batterieversorgung für den Grossteil der Electric-Urban-Car-Modellfamilie des Volkswagen Konzerns. Neben CUPRA Raval und Volkswagen ID.2All könnte Martorell auch die künftig geplanten Skoda Epiq und Volkswagen ID.2X beliefern.

Neue PXL-Presse bereits in Betrieb

Der zweite Meilenstein betrifft die neue PXL-Presse (Press Extra Large). Diese Anlage wurde 2024 im SEAT-S.A.-Werk in Martorell in Betrieb genommen – eine entsprechende Presse gibt es inzwischen auch bei Autoeuropa in Palmela. Sie ist für die Herstellung neuer, grosser Karosseriekomponenten vorgesehen, die ebenfalls für die kommenden Elektro-Modelle – Raval und ID.2all – bestimmt sind.

Im Vollbetrieb soll die Infrastruktur grossformatige Bauteile mit einer Taktleistung von 15 Zyklen pro Minute fertigen und so eine Jahreskapazität von bis zu vier Millionen Teilen erreichen.

Die PXL-Presse ist Teil der laufenden Transformation von Martorell hin zu einem stärker vernetzten, effizienteren und nachhaltigeren Werk. Entsprechend wird die gesamte Produktionskette auf die neuen Anforderungen ausgerichtet – von der Umformung bis zur Endmontage.

Automatisierte Logistik über eine 600-Meter-Brücke

Die Verbindung zwischen der neuen Batterieeinheit und der finalen Montagelinie entsteht über eine 600 Meter lange Brücke mit automatisiertem Transportsystem. So wird die synchronisierte Versorgung mit den zentralen Komponenten für die Produktion sichergestellt.

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