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Werk Mangualde: 60-jähriges Jubiläum bei Stellantis mit Fiat Doblò und Photovoltaikpark

Weisses Elektro-Sportcoupé mit schlankem Design in modernem Showroom mit Pflanzen und Roboterarm im Hintergrund.

Die Stellantis-eigene Fabrik in Mangualde hat ihr 60-jähriges Jubiläum gefeiert. Bei der Veranstaltung standen sowohl der Präsident der Portugiesischen Republik, Marcelo Rebelo de Sousa, als auch Carlos Tavares, der CEO von Stellantis, im Mittelpunkt.

Neben dem Festakt gab es mehrere Ankündigungen, mit denen Stellantis sein Engagement für den Standort in Portugal zusätzlich untermauert.

Die wohl wichtigste Nachricht: In Mangualde kommt ein weiteres Modell dazu – damit wird dort künftig ein viertes Fahrzeug gebaut. Es handelt sich um die neue Generation des Fiat Doblò, die sich zu den «Zwillingsbrüdern» Peugeot Partner, Citroën Berlingo und Opel Combo gesellt.

Verstärkte Investition

Mit einem vierten Modell gewinnt das Werk Mangualde weiter an Gewicht – und steigert damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Produktionsanlagen. Darauf verweist Carlos Tavares, der «Chef» von Stellantis.

Die Fertigung des neuen Fiat Doblò in Mangualde startet im kommenden Oktober. Stellantis rechnet damit, die Führungsrolle im VCL-Markt (leichte Nutzfahrzeuge) zu halten oder sogar auszubauen – so wie es in Portugal bereits der Fall ist, wo der Konzern auf einen Marktanteil von 45% kommt.

Im Segment der in Mangualde produzierten Modelle erreichen Berlingo, Partner und Combo zusammen 32% Marktanteil.

Dekarbonisierung bleibt das Schlüsselwort

Die zweite Ankündigung betrifft den Bau eines Photovoltaikparks, der künftig 31% des jährlichen Strombedarfs der Fabrik abdecken soll. Damit leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des gesamten Standorts.

Bereits im Rahmen des Dare Forward 2030-Plans hatte der Konzern das Ziel kommuniziert, die Emissionen der gesamten Gruppenaktivitäten bis 2030 um 50% zu senken und bis 2038 CO2-Neutralität zu erreichen.

Sobald der neue Photovoltaikpark in Betrieb ist, sollen pro Jahr 2500 Tonnen CO2 vermieden werden – das entspricht der CO2-Bindung von 16'000 Bäumen.

Das Projekt basiert auf einer Investition von mehr als 3,2 Millionen Euro und wird gemeinsam mit Prosolia Energy umgesetzt. Vorgesehen sind 6'363 Photovoltaikmodule auf einer Fläche, die etwa sechs Fussballfeldern entspricht.

Die installierte Leistung wird 3,426 MWp (Megawatt-Peak) betragen – vergleichbar mit dem Verbrauch von 320 Haushalten. Die erste Projektphase soll im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein; die zweite Phase startet Anfang 2023.

Präsident zeichnet den dienstältesten Mitarbeitenden des Werks aus

Marcelo Rebelo de Sousa nutzte das 60-jährige Jubiläum des Werks Mangualde zudem für eine symbolische Auszeichnung: António Loureiro Marques, der dienstälteste Mitarbeitende der Fabrik, wurde mit dem Rang eines Offiziers des Verdienstordens geehrt.

Die Auszeichnung wurde stellvertretend auf alle ausgedehnt, die in den vergangenen 60 Jahren zum Erfolg der Fabrik in Mangualde beigetragen haben.


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