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AFIA reagiert auf Handelsabkommen Ursula von der Leyen und Donald Trump mit 15% Zöllen

Weisser Sportwagen mit LED-Scheinwerfern in modernem, lichtdurchflutetem Showroom mit Stadtblick.

Handelsabkommen EU–USA mit 15% Zöllen

Am Sonntag, dem 27. Juli, gaben die Präsidentin der Europäischen Kommission (EK), Ursula von der Leyen, und der US-Präsident Donald Trump ein Handelsabkommen bekannt. Dieses sieht vor, dass auf die meisten europäischen Produkte Zölle in Höhe von 15% erhoben werden.

Reaktion der AFIA: Stabilität, aber mit Vorbehalten

Als Reaktion auf die Ankündigung begrüsste die AFIA - Associação de Fabricantes para a Indústria Automóvel - das Abkommen grundsätzlich als Signal für mehr Stabilität in den Handelsbeziehungen, allerdings nicht ohne Einschränkungen. "Zumindest gibt es ein Umfeld, das dem Handel Stabilität bringt", erklärte der Verband.

Unklarheiten bei Automobilzulieferern und Komponenten

Gleichzeitig äusserte die AFIA Bedenken zur praktischen Umsetzung des Abkommens. Aus Sicht des Verbands ist insbesondere noch nicht eindeutig, ob Zulieferer von Automobilkomponenten unter die neuen Zölle fallen.

Sollte sich bestätigen, dass diese Anbieter von der Hauptliste der verzollten Güter ausgenommen sind, befürchtet die AFIA, dass sie am Ende mit höheren Zollsätzen konfrontiert werden könnten als die Automobilhersteller selbst.

Forderung nach einheitlichem Zoll-Deckel von 15%

In einer Mitteilung bekräftigt die AFIA zudem die Position der CLEPA (Europäische Vereinigung der Automobilzulieferer). Diese setzt sich für "einen einzigen, umfassenden Zoll-Deckel von 15% für Schlüsselbranchen wie Automobile, Halbleiter und andere" ein, um langfristige Industrieplanung mit mehr Klarheit und Vorhersehbarkeit zu ermöglichen.

"Die AFIA und die europäische Organisation, der sie angehört, glaubt an die Möglichkeit, dass wir wieder Stabilität in den Handelsbeziehungen erreichen, und das Risiko einer Kumulation von Zöllen könnte damit gebannt sein."

  • AFIA

AFIA wartet auf weitere Details

Nach eigenen Angaben verfolgt die AFIA die nächsten Informationen aufmerksam, insbesondere mit Blick auf den endgültigen Inhalt des Abkommens.

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