Die zweite Generation des Volkswagen T-Roc wurde letzte Woche vorgestellt. Thomas Schäfer, CEO der Marke, hat dabei rasch klargemacht, dass ein T-Roc R für 2027 fest eingeplant ist.
„Für alle Benzinfans da draussen bringen wir einen T-Roc, der wirklich Leistung hat“, erklärte der Manager. Aktuell ist der Golf R das einzige Modell der Marke, das das markante R-Emblem trägt.
Was ist schon bekannt?
Antrieb: EA888 und Leistung
Zur Motorisierung des kommenden T-Roc R nennt Volkswagen bislang keine fixen Angaben. Als naheliegendster Kandidat gilt jedoch der EA888, der auch im Golf GTI und Golf R eingesetzt wird und bereits den ersten T-Roc R angetrieben hat.
Dabei handelt es sich um einen 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder in Reihenbauweise. Im Golf R leistet er bis zu 333 PS, im bisherigen T-Roc R waren es 300 PS. Ob das neue Modell das Leistungsniveau des Golf R erreicht oder darunter bleibt, muss sich erst noch zeigen. Sicher ist hingegen: Es wird das stärkste Serienauto sein, das je in Portugal gebaut wurde.
DSG, 4MOTION und 48-Volt-Mildhybrid
Wie beim aktuellen T-Roc R ist auch diesmal mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie Allradantrieb (4MOTION) zu rechnen.
Neu ist, dass der R – wie alle neuen Volkswagen T-Roc – elektrifiziert wird. Erwartet wird eine möglichst dezente Lösung in Form eines 48-V-mild-hybrid-Systems. Ob diese milde Elektrifizierung dem 2.0 TSI zusätzliche Reserven ermöglicht, ist ebenfalls noch unbestätigt.
Und sonst?
Design: klarer Abstand zum R-Line
Neben der Technik dürfte der T-Roc R optisch schärfer auftreten und sich deutlicher von den T-Roc R-Line absetzen.
Stefan Wallburg, verantwortlich für das Exterieurdesign, sagte dazu gegenüber Autocar: „Unsere Aufgabe ist es, eine Strategie zu entwickeln, um R und R-Line zu unterscheiden, denn R-Kunden erwarten ein bisschen mehr als beim R-Line.“
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