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CATL präsentiert Shenxing III: in 6 Minuten voll laden, 1 500 km Reichweite und Natrium-Ionen statt Lithium

Mann hält Batterie mit leuchtenden Zellen in Labor, weisses Auto und Distanzanzeige im Hintergrund.

CATL, das chinesische Unternehmen, das den weltweiten Markt für Batterien von Elektroautos anführt, hat seine neuesten Entwicklungen vorgestellt. Dazu gehört eine Batterie, die sich in 6 Minuten vollständig aufladen lassen soll. Ausserdem hat CATL zwei Batterien präsentiert, die eine Reichweite von 1 500 km ermöglichen würden. Zusätzlich kündigt der Konzern an, künftig in grossem Stil Natrium-Ionen-Batterien zu fertigen, um weniger vom Lithium abhängig zu sein.

Am 21. April hat CATL im Rahmen einer eigenen Veranstaltung seine aktuellen Innovationen für den Automobilmarkt gezeigt. Mit den neuen Akkus will das Unternehmen typische Schwachpunkte von Elektroautos adressieren – etwa die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit. Ein zentrales Highlight ist dabei die Batterie Shenxing III, die laut CATL in nur sechs Minuten komplett geladen werden kann.

Neue Schnelllade-Batterie Shenxing III von CATL

Die Shenxing III stellt einen deutlichen Schritt gegenüber der vorherigen Generation dieser Technologie dar: Diese braucht 15 Minuten, um den Ladezustand von 5 % auf 80 % zu bringen. Mit der neuen Ankündigung unterstreicht CATL zugleich seinen technologischen Vorsprung gegenüber dem Rivalen BYD: Dessen „Blade“-Technologie soll das Laden einer Elektroauto-Batterie in 9 Minuten ermöglichen.

1 500 km Reichweite: Qilin III und Qilin Condensed

Für alle, die besonders viel Reichweite benötigen, hat CATL zudem die Batterien Qilin III und Qilin Condensed entwickelt. Beide sollen eine Reichweite von 1 500 km bieten – also mehr, als die Strecke zwischen Paris und Rom.

Natrium-Ionen statt Lithium: Nextra und Serienfertigung

Parallel dazu arbeitet CATL an einer Technik, mit der das Unternehmen seine Abhängigkeit von Lithium senken will. Schon seit einiger Zeit untersucht CATL dafür eine Alternative namens Nextra, die auf Natrium-Ionen basiert. Während des Events teilte CATL zudem mit, dass in diesem Jahr die weltweit erste Serienproduktion von Natrium-Ionen-Batterien starten werde.

CATL ist überzeugt, dass noch mehr möglich ist

Auch wenn die im April vorgestellten Technologien bereits eindrücklich sind, geht CATL davon aus, dass sich diese künftig weiter verbessern lassen. „Die Grenzen der Elektrochemie sind noch lange nicht erreicht, und die Möglichkeiten der Materialwissenschaft sind noch längst nicht ausgeschöpft“, sagte Robin Zeng, der Gründer von CATL, laut Financial Times.

Unsere Einschätzung

Bislang ist nicht bekannt, in welchen Fahrzeugen diese CATL-Innovationen zuerst eingesetzt werden. Sollten die neuen CATL-Batterien ihre Versprechen jedoch einlösen, könnten sie mehr Menschen dazu bewegen, auf ein Elektroauto umzusteigen.

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