Der Anspruch an Detailtreue, Präzision und Individualisierung – und der Wille, sich klar vom Gewöhnlichen abzuheben – prägen Maserati seit über einem Jahrhundert wie kaum eine andere Marke.
Diese Haltung steht für Konsequenz und die Verpflichtung zu Exzellenz – und sie ist zugleich eine Antwort auf die spezifischen Erwartungen der Kundschaft. Genau das zeigt sich im Grecale Folgore, dem ersten 100% elektrischen Maserati.
Wer sich für einen Grecale Folgore entscheidet, bekommt mehr als nur ein 100% elektrisches SUV, das seine Insassen wirksam von dem abschirmt, was draussen passiert – diese Ruhe ist ebenfalls eine Form von Luxus.
Individualisierung und Materialien im Maserati Grecale Folgore
Dazu kommt eine aussergewöhnlich breite Palette an Personalisierungsmöglichkeiten: Im Innenraum kommen Materialien zum Einsatz, die in diesem Segment zur Spitze gehören, ergänzt durch Details, die man unweigerlich ein zweites Mal anschaut – eine stimmige Verbindung aus Innovation und Tradition.
An den drei Bildschirmen, die den Innenraum prägen, kommt man zwar nicht vorbei, doch der Grecale Folgore definiert sich nicht nur darüber. Erwähnenswert sind etwa die (optionalen) Carbonfaser-Akzente, die mit echten Kupferfäden verwoben sind. Oder die Sitze mit Econyl-Bezug, einem Gewebe aus recyceltem Nylon. Und das ist erst der Anfang.
Mit dem Programm Fuoriserie lässt sich die Individualisierung bei Materialien und Oberflächen nochmals deutlich weiter treiben – für ein Interieur, das tatsächlich einzigartig ausfällt. Dasselbe gilt für das Exterieur: vom Lackton der Karosserie (19 Töne) über die Bremssättel (vier Farben zur Auswahl) bis hin zu den Felgen, die von 19″ bis 21″ erhältlich sind.
Komfort nach Maserati-gran turismo-Art
Hinzu kommt der typische Maserati-Komfort, der zur gran turismo-Philosophie der Marke passt: Die Sitze sind beispielsweise belüftet und beheizt, und die Klimatisierung wird über einen grossen Screen gesteuert – mit grosszügig dimensionierten Bedienelementen, damit die Nutzung während der Fahrt möglichst einfach bleibt.
Ein Maserati 100% elektrisch
Ein Maserati 100% elektrisch: Diese Formulierung kann bei Fans der italienischen Marke zunächst Skepsis auslösen – doch die Sorgen sind unbegründet.
Ja, die besonders „musikalischen“ Töne des V6 biturbo im Grecale Trofeo fehlen, aber an Leistung mangelt es dem Grecale Folgore nicht. Zwei Elektromotoren (je einer pro Achse) liefern 410 kW (557 cv) und 820 Nm – damit ist er der stärkste der Baureihe – und katapultieren das SUV in kurzen 4,1s auf 100 km/h.
Der Lithium-Ionen-Akku bringt eine grosszügige Kapazität von 105 kWh mit, und die offizielle Reichweite liegt im kombinierten WLTP-Zyklus nahe bei 500 km – in der Praxis wird es weniger sein. Dafür unterstützt der Grecale Folgore DC-Laden bis 150 kW sowie AC-Laden bis 22 kW, was im Alltag ausgesprochen praktisch ist. Kostenseitig ist das in der Regel deutlich günstiger, als einen V6 zu „füttern“.
Der Maserati Grecale Folgore ist kein Sportwagen, aber ein schnelles, souveränes, leises und komfortables SUV – wer noch mehr Performance und Dynamik will, greift zum Trofeo als passendem Grecale. Dennoch gilt auch hier: Wie Exterieur und Interieur lässt sich auch das Fahrerlebnis individualisieren.
Zur Auswahl stehen mehrere Fahrmodi wie GT, Comfort und Sport – einen Eco-Modus gibt es nicht, und es wirkt auch nicht so, als wäre das für Maserati-Käuferinnen und -Käufer ein zentrales Thema. Beim elektrischen Grecale existiert jedoch der Modus Max Range, um die Reichweite bei Bedarf zu maximieren.
Die anderen Maserati Grecale
Neben dem Grecale Folgore als 100% elektrischem Modell stehen weitere Grecale mit Verbrenner zur Wahl – Allradantrieb ist bei allen Varianten Standard. Den Einstieg macht ein 2,0 Liter grosser Vierzylinder-Benziner als mild-hybrid mit 300 cv; im Grecale Modena steigt die Leistung auf 330 cv.
Darüber positioniert sich der Grecale Trofeo mit dem Nettuno: dem 3.0 V6 biturbo, der 530 cv und 620 Nm liefert und auch im Maserati-Supersportwagen MC20 eingesetzt wird. Er erreicht die 100 km/h in kurzen 3,8s und läuft bis 285 km/h.
Preislich startet der Grecale bei 100 822 euros, der Grecale Modena liegt bei 108 574 euros, und der Grecale Trofeo ist ab 165 970 euros erhältlich. Der Maserati Grecale Folgore ist zwar der stärkste der Reihe, beginnt aber preislich bei 116 794 euros.
Und natürlich gibt es die Individualisierungsabteilung, in der – ganz wörtlich – der Himmel die Grenze ist.
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