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Ford Focus: Facelift mit mehr Technik und überarbeiteter Ausstattung

Blaues Ford Focus 2025 Modell im Showroom mit Glasfenstern und moderner Ladestation daneben.

Nachdem in den letzten zwei Jahren neue Modellgenerationen wie der Volkswagen Golf, der SEAT Leon, der Peugeot 308 oder der Opel Astra auf den Markt gekommen sind, hat Ford dem Ford Focus ein Facelift verpasst, damit er seine Rolle als einer der Massstäbe in diesem Segment weiter untermauern kann.

Äusserlich liegen die wichtigsten Änderungen an der Front. Eine neu gezeichnete Motorhaube lässt die Frontpartie höher wirken, das Markenlogo sitzt nun mittig im Kühlergrill, und die neuen LED-Scheinwerfer gehören in sämtlichen Ausführungen zur Serienausstattung. Am Heck stechen vor allem abgedunkelte Leuchten ins Auge, die bei den besser ausgestatteten Versionen als LED ausgeführt sind.

Wie bisher unterscheiden sich die einzelnen Ausstattungslinien auch über eigene Design-Details: Beim Titanium gibt es eine Chromleiste an den oberen Grillstreben; der ST-Line fährt mit einem exklusiven Grill, Seitenschwellern, Heckdiffusor und einem Spoiler vor. Die Active-Variante bleibt ihrer SUV-Anmutung treu und setzt dafür auf zusätzliche Karosserieschutzbeplankungen.

Neben den "normalen" Ausstattungslinien kommen zudem zwei Pakete dazu: das "Pack X" mit zusätzlicher Ausstattung sowie das "Pack Vignale" mit luxuriöseren und exklusiveren Materialien und Details.

Adieu, Tasten

Im Innenraum des überarbeiteten Focus ist die auffälligste Neuerung das Verschwinden zahlreicher physischer Tasten. Besonders die Klimabedienung wandert in einen grossen 13,2"-Bildschirm (der grösste im Segment).

Auf diesem Display läuft das brandneue Infotainment SYNC 4. Dank eines Lernalgorithmus soll das System über die Zeit präzisere Vorschläge und Suchresultate liefern, weil es das Fahrverhalten der Lenkerinnen und Lenker auswertet.

Wie zu erwarten, unterstützt das System Apple CarPlay und Android Auto "wireless" und ermöglicht "wireless" Software-Updates. Ebenfalls erwähnenswert ist das digitale Kombiinstrument, das "in Linie" mit der Lösung steht, die Ford bereits bei Fiesta und Puma eingeführt hat.

Die Motoren des Focus

Entgegen einigen Gerüchten bekommt der Ford Focus weiterhin keine Version "zum Einstecken". Die Elektrifizierung der Focus-Palette erfolgt somit über die 48V "mild-hybrid"-Variante, die auf den 1.0 EcoBoost Hybrid mit 125 oder 155 PS setzt.

In der Regel ist dieser "mild-hybrid"-Antrieb mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt. Neu kann er optional auch mit der 7-Gang-Automatik Powershift kombiniert werden. Technisch ersetzt das System den klassischen Generator durch einen Starter-Generator, der Energie zurückgewinnt und sie anschliessend in eine Lithium-Ionen-Batterie einspeist.

Wer bei Benzin bleiben möchte, aber kein elektrifiziertes Auto will, kann den überarbeiteten Focus ausserdem als 1.0 EcoBoost mit 100 und 125 PS bestellen; diese Varianten sind jeweils mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe verbunden.

Zum Schluss bleibt auch der 1.5 EcoBlue Diesel im Angebot, wahlweise mit 95 oder 120 PS. In beiden Fällen übernimmt ein 6-Gang-Schaltgetriebe die Kraftübertragung; beim stärkeren Diesel lässt sich dieses durch eine 8-Gang-Automatik ersetzen.

Technologie auf hohem Niveau

Der Technik-Ausbau beschränkt sich nicht nur auf Konnektivität: Der erneuerte Focus bringt eine Reihe an Assistenz- und Helfersystemen für das Fahren mit.

Zu den Neuerungen zählt der "Toter-Winkel-Assistent". Darüber hinaus gibt es unter anderem das "Toter-Winkel-Informationssystem mit Anhängererkennung" sowie das "Kreuzungs-Assistent-System".

Optional stehen ausserdem Systeme wie "Lokale Gefahreninformationen" (warnt die Fahrerin oder den Fahrer vor einer Risikosituation auf der befahrenen Strecke), "Adaptiver Tempomat mit Stop & Go", "Verkehrszeichenerkennung und Spurzentrierung" sowie das "Heckinsassen-Warnsystem" zur Verfügung, damit Kinder oder Tiere auf den hinteren Plätzen nicht vergessen gehen.

ST wurde nicht vergessen

Wie zu erwarten, wurde auch der Ford Focus ST überarbeitet. Der Antrieb bleibt der 2.3 EcoBoost mit 280 PS und 420 Nm, der serienmässig an ein 6-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt ist und optional mit einer 7-Gang-Automatik kombiniert werden kann.

Mit elektronisch geregelter Differenzialsperre und einem System zur kontinuierlichen Dämpferregelung bekommt der Ford Focus ST neue Sportsitze sowie neue 18"-Leichtmetallfelgen (optional sind 19" erhältlich). Optisch wirkt er insgesamt schärfer, unter anderem dank der "Wabengitter"-Grills, der Seitenschweller und aerodynamischer Anbauteile, die weiter optimiert wurden.

Obwohl das Facelift bereits vorgestellt ist, ist noch nicht bekannt, wann der erneuerte Ford Focus in den Markt kommt und welchen Preis Ford dafür aufrufen wird.


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