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Bei «Element» sinkt der Gewinn und die Nettoverschuldung steigt

Geschäftsmann im Anzug analysiert Diagramme und Computerplatinen in hellem Büro mit Stadtblick.

Bei «Element» sinkt der Gewinn und die Nettoverschuldung steigt

Die Gruppe «Element», eine der grössten russischen Firmen für Entwicklung und Produktion von Elektronik, ist vom Gewinn in die Verlustzone gerutscht. Wie RBK berichtet, wies das Unternehmen für das Gesamtjahr 2025 einen Nettoverlust von 2 Mrd. Rubel aus – nachdem im Vorjahr noch 8,3 Mrd. Rubel Gewinn erzielt worden waren. Auch die Nettoverschuldung nahm zu. Gleichzeitig gaben zentrale Kennzahlen deutlich nach: Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) fiel von 11 Mrd. auf 4,9 Mrd. Rubel, die EBITDA-Marge sank von 25% auf 13%.

Umsatzentwicklung und Geschäftsfelder der Gruppe «Element»

Der Umsatz der Gruppe ging um 12% zurück und lag bei 38,6 Mrd. Rubel. Besonders stark traf es das für «Element» wichtigste Segment, die elektronische Komponentenbasis: Dort betrug der Rückgang 29%. Bei «Element» wird dies mit einer schwächeren Nachfrage seitens industrieller Auftraggeber begründet, die als wichtigste Abnehmer solcher Produkte gelten.

Gleichzeitig entwickelten sich einzelne Bereiche gegen den Trend: Das Segment Präzisionsmaschinenbau legte um 122% zu, und elektronische Blöcke und Module wuchsen um 33%.

Branchenumfeld: Elektronische Komponenten in Russland

Die Schwierigkeiten von «Element» spiegeln laut Einschätzungen die Lage in der russischen Branche für elektronische Komponenten insgesamt. Nach Angaben der Assoziation russischer Entwickler und Hersteller von Elektronik schrumpfte das Marktvolumen 2025 um 25%; zu Beginn von 2026 setzte sich der Rückgang fort. Als Gründe werden unter anderem hohe Kreditzinsen, gekürzte Investitionsprogramme, weniger Budgetfinanzierung sowie ein wachsender Anteil fertig importierter Produkte aus China genannt.

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