Eine Episode, die seine gesamte Laufbahn nachhaltig geprägt hat.
Was hast du mit 12 Jahren tagsüber gemacht? In genau diesem Alter fasste Steve Jobs den Entschluss, den CEO und Mitgründer von Hewlett Packard (HP), Bill Hewlett, höchstpersönlich zu kontaktieren. Ein einziger Telefonanruf, der für ihn alles veränderte.
Steve Jobs’ Meisterstück
Wie Steve Jobs einen Frequenzzähler bauen wollte
Noch als Teenager nahm sich der spätere Unternehmer vor, einen Frequenzzähler zu konstruieren. Nur: Für so ein Gerät brauchte es damals bestimmte, sehr konkrete Bauteile – Teile, an die er selbst kaum herangekommen wäre. Ohne lange zu zögern, suchte sich der junge Steve im Telefonbuch die Nummer des HP-Chefs heraus und rief ihn an, um ihn direkt um Unterstützung zu bitten.
Bill Hewlett war von der Dreistigkeit des Kindes zunächst überrascht und gab später zu, dass er darüber lachen musste. Danach dachte er noch einmal darüber nach: Beeindruckt davon, was Steve Jobs gerade gewagt hatte, und von dessen Energie, beschloss er, ihm die benötigten Ersatzteile zu schicken. Zusätzlich bot er ihm sogar ein Sommerpraktikum im Unternehmen an – ausgerechnet in dem Bereich, in dem an Frequenzzählern gearbeitet wurde.
„Er hat mir dort einen Job besorgt, wo sie diese herstellten, und ich war im siebten Himmel“, erinnerte sich Steve Jobs. Damit begann eine lange Geschichte, an deren Ende der Junge später eines der profitabelsten Unternehmen der Welt mitgründete.
Steve Jobs war im Übrigen nicht der einzige bekannte Tech-Chef mit einem furchtlosen Ruf. Das Magazin Fortune berichtet etwa, Bill Gates sei mit 13 Jahren regelmässig heimlich aus dem Haus geschlichen, um die ganze Nacht in einem Unternehmen in Seattle programmieren zu üben – bei der Computer Center Corp.
Diesen Rat gab Steve Jobs immer wieder
Steve Jobs über Mut, Scheitern und Initiative
Zur Erinnerung: Steve Jobs richtete sich oft mit einem zentralen Hinweis an junge Menschen. Für ihn gehörte Mut zu den wichtigsten Voraussetzungen für Erfolg. 1994 formulierte er das noch konkreter:
Ich habe immer etwas als sehr wahr empfunden, nämlich dass die meisten Menschen diese Erfahrungen nicht machen, weil sie nie danach fragen. Ich habe nie jemanden getroffen, der mir nicht helfen wollte, wenn ich ihn um Hilfe gebeten habe.
Und er ergänzte: „Sie müssen bereit sein, hinzufallen und sich zu verbrennen – sei es am Telefon mit Leuten, beim Aufbau eines Unternehmens oder bei etwas anderem. Wenn Sie Angst haben zu scheitern, werden Sie nicht weit kommen“. Wenn du dazu mehr lesen willst, schau dir gern unseren Artikel dazu hier noch einmal an.
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