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JD.com rüstet YiLang (Alien Wolf) auf: jetzt mit zwei Armen

Mann überwacht in Lager mit Tablet Roboterarm, der Kartons auf Förderband hievt, Regale voll mit Paketen.

Upgrade für den robotisierten Manipulator YiLang von JD.com

Er bekam zwei Arme statt nur einen

JD.com hat eine modernisierte Version seines robotisierten Manipulators YiLang (Alien Wolf, „Ausserirdischer Wolf“) vorgestellt und das System von einer einarmigen auf eine zweiarmige Konstruktion umgestellt. Dadurch werden Sortierung und Palettierung von Paketen deutlich schneller, weil unterschiedlichste Sendungen mit variierenden Formen und Grössen effizienter gehandhabt werden können.

SuperBrain, Sensorik und automatische Greifwahl

Im Kern arbeitet die KI-Modellfamilie SuperBrain, mit der der Roboter auch bei untypischen Stapelmustern zurechtkommt. Der Manipulator kombiniert visuelle, Kraft- und Tastsensoren und wählt den passenden Greifmodus selbstständig aus – per Vakuum, kraftbasiert oder als Kombination. Das senkt die Fehlerquote und liefert eine Stabilität von 99,99%, wie sie für den industriellen Betrieb erforderlich ist.

Mehr Durchsatz bei weniger Platzbedarf

Nach der Aufrüstung hat sich die vom Manipulator belegte Fläche von 72 auf 32 m² reduziert. Gleichzeitig ist die Flächennutzung auf 69,1% gestiegen – das sind 32% mehr als im Vorjahr. Insgesamt führte das zu einem zweifachen Sprung bei Produktionskapazität und Effizienz.

Digitale Zwillinge reduzieren Entwicklungsaufwand

Mithilfe digitaler Zwillinge konnte das System in einer virtuellen Umgebung trainiert werden, wodurch sich die Entwicklungskosten um den Faktor 10 verringerten. Solche Roboter sind bereits rund um die Uhr im Einsatz, und künftig plant JD.com, etwa 1000 dieser Systeme auszurollen, um Hunderte Millionen Sendungen zu verarbeiten.

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